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„Ein bisschen Spaß muss sein“

Ab und an mit einer Querflinte zu schießen, macht einfach Spaß und wenn das Wetter stimmt, noch mehr.
Es war ein Trainingstag wie aus dem Bilderbuch: kompetente Mitarbeiter des Schießstandes, sympathische Mitschützen, bestes Wetter und ein ansprechendes Trainingsgelände mit einem tollen Parcours. So muss es sein, wenn man eine
Flinte testen will. Der Schießstand Coesfeld ist nach dem Umbau noch schöner und besser geworden und
es liegen schon weitere Umbaumaßnahmen in der Schublade.

Das ultimative Shoppingziel für Büchsen- und Flintenliebhaber

Der Stadtteil Mayfair in London ist die Heimat der größten Namen in der britischen Büchsenmacherkunst. Es ist ein Ort, wo die besten Büchsen und Flinten aus den edelsten Materialien gebaut werden. Hier ansässig sind Firmen wie Purdey, Holland & Holland, William & Son, Anderson Wheeler, William Evans, J. Rigby & Co, Boss & Co, Ray Ward und natürlich auch die Beretta Gallery. Ein Ort, an dem man einmal gewesen sein muss, wenn man sich für Büchsen und Flinten interessiert. Wir haben vier von ihnen besucht, ein tolles Erlebnis, was man auf jeden Fall nicht verpassen sollte, wenn man in London ist.

Natur pur / Strand und Sonnenschein / Oldtimer Show „Emerald Coast Cruizin“ / Flintenschießen auf der Bay County Shooting Range

Wir sind immer noch auf dem „Panhandle“. So wird der Nordwesten Floridas ob seiner Form, die an einen Pfannenstiel erinnert, genannt. Nach ausgiebigen Spaziergängen an kilometerlangen Stränden aus feinem, weißem Quarzsand, einer River-Boat-Tour auf dem Wakulla River (erstmalig konnten wir hier tatsächlich Manatees, die so sehr scheuen Seekühe, beobachten), blieb auch Zeit für Ausflüge in die Hauptstadt Tallahassee, verschiedene National- bzw. Stateparks und nach Fort Walton Beach. Hier befindet sich vor dem Haupttor der Eglin AFB, einem der größten US-Luftwaffenstützpunkte, das Air Force Armament Museum. 

Überall in Deutschland finden um den Jahreswechsel kleine Wettbewerbe der Flintenschützen statt. Ob sie nun Weihnachts-, Silvester- oder Neujahrspokal heißen, haben sie doch alle eins gemeinsam: Der Spaß steht im Vordergrund!

Begründung der Jury

„Die Skeet-Damen vom SSC Schale sind Mannschaftseuropameister!“, so lautete die geplante NWAW-Überschrift, nachdem uns die Nachricht vom erfolgreichen Abschneiden aus Baku erreicht hatte. Denn Christine Wenzel, Nele Wißmer und Katrin Wieslhuber (alle SSC Schale) gewannen nach altem Regelwerk die EM-Mannschaftswertung.

6. Januar 2018 – in Bischofshofen findet das letzte Springen der Vier-Schanzen-Tournee und in Großdobritz wie in jedem Jahr die Fünf-Schanzen ... sorry – die Fünf-Chancen-Tournee statt.

Wieder um die Weihnachtsgans ging es auf dem Schießstand des SC Diana in der Woche vor dem Weihnachtsfest. Dazu kamen jede Menge weiterer kulinarischer Sachpreise. Sollte doch niemand leer ausgehen.

"Ohne" wird es offensichtlich

An meine Zeit als angehender Jungjäger kann ich mich bestens erinnern, auch wenn das lange her ist. Ich sollte eine Briefmarke auf einen Spiegel kleben und mit meiner Flinte darauf in Anschlag gehen, jeden Tag und so oft wie möglich, wurde mir von allen Seiten geraten. „Der Anschlag muss sitzen“ – sagte man. Auch heute mögen die Empfehlungen ähnlich lauten, auch wenn die meisten Absolventen eines Jagdkurses bedauerlicherweise keine eigene Flinte mehr besitzen dürfen und dadurch dem Training zu Hause ein Riegel vorgeschoben worden ist. Mehr und mehr bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass ein derartiges Fokussieren auf den Anschlag, der ja nur einen Teilbereich des Flintenschießens darstellt, zur Ursache eines programmatischen Fehlers werden kann.

Die Diskussion über Gehörschutz ist so alt wie das Thema Chokes. Nur mit dem Unterschied, dass es bei diesem Thema um unsere Gesundheit geht. Man sieht auf den Schießständen eigentlich keine Schützen mehr, die ohne Kapselgehörschutz oder In-Ear-Gehörschutz antreten. Zwischen diesen beiden Typen von Gehörschützern flammt aber immer wieder die Diskussion auf, welcher der bessere ist. Die Firma Hörluchs kommt mit einem neuen Model auf den Markt und erweitert die Palette der In-Ear-Gehörschützer um ein Premiummodell.

FAW08 – Eine Erfolgsstory vom unteren Niederrhein

Seit bereits 35 Jahren gibt es dafür einen kleinen Produktionsbetrieb im niederrheinischen Wesel, der im Schatten der großen Pflegemittelhersteller Nischenprodukte herstellt, die immer noch eine Art Geheimtipp sind, obwohl sie absolut jeder Kurz- und Langwaffenbesitzer gebrauchen kann.

Winterzeit ist Handschuhzeit

Für viele ist der Herbst und auch der Winter noch eine schöne Jahreszeit zum Wurfscheibenschießen. Die Wälder sind bunt oder schon blattlos, die Luft ist klar und die Sonne schickt die letzten wärmenden Strahlen. Da die Temperaturen schon sehr frisch sein können, ist der Herbst und Winter auch die Zeit, in der Handschuhe beim Schießen sehr beliebt sind. Natürlich müssen es nicht superdicke Handschuhe sein. Aber bei kühlem Wind oder morgendlichem Frühnebel sollten sie in der Lage sein, die Finger zu wärmen.

Familienbande

Italien steht seit Jahrzehnten an der Spitze der beliebtesten Reiseziele der Deutschen. „La dolce vita“ lockt jährlich etwa 41.000 Touristen aus aller Welt an. Ein Urlaub in Italien besticht durch „Cappuccino“, „Gelato“, „Pasta“, sonniges Wetter und zahlreiche Kunst- und Kulturgüter. Neben Rom, mit dem Kolosseum und der Spanischen Treppe, gehört das malerische Florenz in der Toskana zu den Topurlaubszielen. Rimini an der Adria gilt als führende Adresse für Bade- und Partyurlaube. Camping- und Wanderurlauber verbringen ihre freie Zeit besonders gerne an den oberitalienischen Seen. Die Gegend um den Gardasee und Lago Maggiore bietet alles, was das Aktivurlauberherz begehrt: Kitesurfen, Mountainbiking und Bergsteigen. Für alle Flintenschützen ist das Gardonetal die erste Adresse, wenn es um feine Flinten geht.

Mit der SL5 bringt Sauer seine erste Selbstladeflinte auf den Markt. Sie ist aus einer Entwicklungskooperation mit der italienischen Waffenschmiede Breda entstanden und funktioniert nach dem Inertia-Rückstoßladesystem. 

Sporting-Flinten bilden die Brücke zwischen reinen Jagd- und Sportflinten. In erster Linie eignen sie sich hervorragend für das Jagdparcoursschießen, sie können aber auch für Trap und Skeet genutzt werden und ein bisschen Spaß soll doch jeder Schütze haben.

Ja, ich kann es nicht verhehlen. Die USA gehören nun mal zu unseren Favoriten, wenn es um die Urlaubsplanung geht. Zumindest, solange es die politischen Turbulenzen der heutigen Tage erlauben.

Advent, Advent ...

Bestimmt viele Deutsche und auch Polen haben sich am 2. Adventssonntag auf die Weihnachtszeit eingestimmt. Während die meisten den Sonntagnachmittag wohl eher bei leckerem Christstollen und Kaffee, Tee oder Glühwein genossen oder – viel schlimmer! – sich in das Gewühl eines verkaufsoffenen Sonntags gestürzt haben, trafen sich einige unerschrockene Flintenschützen zum Compak in Fort Zabice (www.fort-zabice.pl, s. „dieflinte“ Heft 6/2016).

Die Betreiber der Anlage hatten Polen und Deutsche zum Vergleichswettkampf eingeladen. Letztendlich hatten elf deutsche, aber leider nur drei polnische Schützen den Weg auf die schöne Schießanlage in Grenznähe zwischen Küstrin und Frankfurt gefunden. Schade. Hatten sich doch Bartek Mayer von polnischer sowie Max-Joachim Sladek von deutscher Seite große Mühe bei der Vorbereitung gegeben. 

Die Versorgung war gesichert, die Wurfmaschinen liefen bis auf eine einwandfrei. Diese hatte bei in der Nacht einsetzendem Frost und Schneefall den Geist aufgegeben und ließ sich kurzfristig nicht wieder in Gang bringen. Also wurde improvisiert und der Ablauf fix geändert. Zu beschießen waren dennoch insgesamt 125 Scheiben. 

Schade war ebenfalls, dass die polnischen Schützen unter sich bleiben wollten, während ursprünglich gemischte Rotten geplant waren. Aber bei nur drei polnischen Schützen auch nicht einfach zu realisieren war. Das lässt sich beim nächsten Versuch sicher noch verbessern. Spaß hat es dennoch gemacht!

Sieger wurde schließlich Reiner Möller aus Bad Düben vor Holger Bär aus der Nähe von Genthin und dem Braunschweiger Heiko Bosse.

 

 

Text und Foto: Hans-Joachim Raabe