Hummelberg-Cup in Schönebeck

Traditionswettkampf fast ausgebucht/26 Teilnehmer in drei Klassen

Die Schießstände auf dem Schönebecker Hummelberg – immer eine Empfehlung. Aber es gab in den vergangenen Jahren durchaus auch das Problem, dass gerade der Hummelberg-Cup im Herbst mit seinem großen Starterfeld auf nur einem Stand an seine Kapazitätsgrenze stieß. Die Folge: Es gab lange Pausen zwischen den Serien und die letzten Starter hatten schon mit schlechten Lichtverhältnissen zu kämpfen. Das wiederum führte zum Verdruss unter den Schützen und einige traten dann halt nicht mehr an.

Um dieser Misere zu entgehen, entschlossen sich die Organisatoren in diesem Jahr zu einer Neuerung. Zwei Serien wurden wie gehabt auf dem Olympischen Graben geworfen und weitere zwei vom Turbulenzautomaten. Gleiche Bedingungen für alle, kein Zeitdruck und diejenigen mit einer längeren Heimreise waren nicht erst spät nachts zu Hause. Dazu hatte Petrus schönes Wetter bereit gestellt und die baulichen Veränderungen vor der Hubertus-Klause trugen ebenfalls zum Wohlbefinden der Schützen bei.

Zu den 23 Startern in der offenen Klasse kamen erfreulicherweise auch zwei Schüler und ein Junior. Nach drei Serien siegte Maximilian mit 56 vor Alexandra mit 52 Treffern. Junior Thomas Hoppe vom SV Arnstedt konnte ordentliche 79 Treffer vorweisen und schien recht zufrieden zu sein.

Die offene Klasse gewann überlegen Jens Simmroth, der für die SGi Frankfurt/Oder startet. Mit 93 getroffenen Scheiben und der einzigen „Vollen“ des gesamten Wettbewerbs lag er deutlich vor Lutz Lehnhardt, der 89 Treffer zu verzeichnen hatte. Knapp dahinter Uwe Meier (beide SSZ Ballenstedt) mit 88 Treffern. Wieder nur eine Scheibe weniger hatte Knut Lose vom WTC Wolfsburg auf dem 4. Platz. Mit 86 Treffern und damit wieder nur einer Scheibe weniger landeten Michael Doberstein vom SV Liesten auf dem 5. und Jan Thärigen vom SSC Neiden mit 84 Treffern auf dem 6. Platz. Zum Abschluss der Siegerehrung durch Axel Bohmüller der verdiente Dank an alle Helfer und Kampfrichter und schließlich Applaus und strahlende Gesichter, als Simmroth verkündete, seine gewonnenen 800 Patronen den beiden Schülern zu spenden.

Im nächsten Jahr ist so auch wieder eine größere Teilnehmerzahl zu verkraften.

Text und Fotos: Hans-Joachim Raabe