„Achte auf Deinen Trainer!“

Gerrit Wülpern aus Niedersachsen schießt für den JWC Osterholz. Er geht zum Wirtschaftsgymnasium und will nächstes Jahr sein Abitur ablegen. Er hat bereits erstaunliche Erfolge im Skeet-Schießen errungen. 

dieflinte: Gerrit, wie sind Sie zum Flintenschießen gekommen und wie alt waren Sie damals?

Mein Onkel Uwe Wülpern betreibt das Waffengeschäft Hansa Jagd in Bremen. Er fragte mich irgendwann, ob ich mal zum Schießen mitkommen wollte. Ich war damals 14 Jahre alt.

Hinter dem Vereinsnamen vermutet man nicht unbedingt (heute würde man wahrscheinlich nicht mehr von Tontauben und Verein sprechen, sondern eher von Wurfscheiben und Club), dass sich dahinter ein modern aufgestellter Verein verbirgt, der sich seit 86 Jahren dem Flintenschießen verschrieben hat. Aber beginnen wir am Anfang:

Diesen Spruch und andere Lebensweisheiten bekommt ein Anfänger meistens auf dem Schießstand zu hören, wenn man zum ersten Mal eine Flinte in die Hand nimmt und auf eine Tontaube schießt. In den allermeisten Fällen handelt es sich um einen Jagdscheinanwärter, der für seine Jägerprüfung drei von zehn Tauben treffen muss.

Alljährlich zur Shot Show in den USA und zur Internationalen Waffenausstellung in Nürnberg überbieten sich die Flintenhersteller mit Marketing vom Feinsten – technische Neuerungen, wo man nur hinschaut. Nicht selten wird der Verbraucher mit den Informationen regelrecht „erschlagen“ – nicht jeder Flintenschütze aber ist ein studierter Physiker oder Büchsenmachermeister.

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Es ist geradezu ein Phänomen in Deutschland, dass so viele Flintenschützen ihr „anderes Auge“ beim Schießen schließen. Wenn uns die Natur zwei Augen geschenkt hat, so hat das seinen Sinn. Warum sollte man dann nur eines benutzen?
Vordergründig betrachtet erscheint es, dass das Schließen des „anderen“ Auges – also das andere als das Anschlagsauge – seine Ursache darin findet, sich einer tiefgreifenden Prüfung und Beobachtung der eigenen Augendominanz und des „richtigen“ Umgangs mit ihr entziehen zu wollen. Schaut man näher hin, offenbart sich eine ganze Kette von Missverständnissen und Fehlbehandlungen.

Der Tiro e.V. wurde vor mehr als 25 Jahren im Jahre 1987 als Nachfolger des Schießclubs Diana gegründet. Der Gründer ist Herr Uli Höwing, dem eine Schießbahn auf seinem Heimat-DJV-Schießstand in Coesfeld gewidmet ist. Die Gemeinnützigkeit des Tiro e.V. ist bestätigt, d.h. auch Spenden können inzwischen bescheinigt werden.

Das  „Bavarian  Game  Fair“  in  Hörabach ?ndet  am  13.  und  14.  Juni  2014  statt.

Nach englischem Vorbild veranstaltet Jagd &  Schießsport  Obermeier  neben  einem Jagdparcours-Wettkampf eine kleine Outdoor-Messe  auf  der  Schießanlage  „Hörabach“  in  94377  Steinach  bei  Straubing.