Sachsen vs. Preußen

Was sich so martialisch liest, war in Wirklichkeit ein ganz entspannter kleiner Wettkampf. Parcoursschützen aus dem südlichen sowie dem nördlichen Bereich einer gedachten Linie etwa auf der Höhe von Goslar und der Lutherstadt Wittenberg trafen sich Mitte November zum fairen Wettstreit auf der Bad Belziger Schießsportanlage.

 Ralph Reindorf hatte zusammen mit Karsten Müller seitens der Betreiber ganze Arbeit geleistet und ein interessantes Layout zusammengestellt. Insgesamt 19 Schützen (12 Sachsen und 7 Preußen) gingen über die volle Distanz von 100 Scheiben. Dazu kamen noch drei weitere Schützen, die wegen beruflicher Verpflichtungen erst nach der Mittagspause eintrafen, daher leider nur 50 Scheiben beschießen und somit nicht gewertet werden konnten.

Vereinbart war, dass aus beiden Mannschaften gleich viele Teilnehmer gewertet werden. So kamen diesmal also je sieben Schützen in die Wertung.

Hatten sich beim ersten Vergleich im Frühjahr die Sachsen als „schlechte Gastgeber“ gezeigt und den Wanderpokal mit acht Scheiben Vorsprung gewonnen, überließen diesmal die Preußen den Sieg den angereisten Gästen ...

Die „Preußen“ stellten mit Dirk Leipold-Kuller und Ralf Schrubstock zwar die besten Einzelschützen (beide hatten je 84 Treffer zu verzeichnen), die „Sachsen“ waren aber ausgeglichener besetzt und verteidigten somit den Pokal, diesmal jedoch nur mit drei Scheiben Vorsprung.

Die Re-Revanche ist für das Frühjahr 2018 geplant.

Text: Hans-Joachim Raabe
Fotos: privat